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20 Heller Niederösterreich

Emittent Land Niederösterreich (Province of Lower Austria)
Jahr 1920
Typ Anmelden um Details zu sehen
Nennwert Anmelden um Details zu sehen
Währung Anmelden um Details zu sehen
Material Anmelden um Details zu sehen
Größe Anmelden um Details zu sehen
Form Rectangular
Druckerei Anmelden um Details zu sehen
Designer Anmelden um Details zu sehen
Stecher Anmelden um Details zu sehen
Im Umlauf bis Anmelden um Details zu sehen
Referenz(en) Anmelden um Details zu sehen
Vorderseitenbeschreibung Central vignette of Melk Abbey perched on a rocky hillside above the Danube, with a paddle steamer on the river in the foreground. Denomination numerals '20' in circular cartouches at upper left and right, flanked by vertical borders with grapevine motifs and the Lower Austrian coat of arms. Issuer legend in Gothic script across the top.
Vorderseitenlegende Anmelden um Details zu sehen
Rückseitenbeschreibung Anmelden um Details zu sehen
Rückseitenlegende Kassenschein
des Landes Niederösterreich
über zwanzig Heller
Zur Behebung der Kleingeldnot gibt das Land Niederösterreich auf Grund des Landtagsbeschlusses vom 29. April 1920 Kassenscheine im Gesamtbetrage von drei Millionen Kronen aus.
Die Kassenscheine, die unverzinslich sind, werden in der Zeit vom 15. bis 31. Dezember 1920 beim n. ö. Landes-Obereinnehmeramte in Wien in gesetzlichem Bargelde eingelöst.
Das Land Niederösterreich haftet für die Einlösung der Kassenscheine mit seinem ganzen beweglichen und unbeweglichen Vermögen.
Die Nachahmung der Kassenscheine wird gesetzlich bestraft.
Wien, im Mai 1920.
Der n. ö. Landesrat.
Landeshauptmannstellvertr.
Landeshauptmann.
Finanzreferent.
Christoph Reisser's Söhne, Wien
Unterschrift(en) Anmelden um Details zu sehen
Sicherheitsmerkmal Anmelden um Details zu sehen
Beschreibung der Sicherheitsmerkmale Anmelden um Details zu sehen
Varianten Anmelden um Details zu sehen
Anmerkungen

Niederösterreich's Heller notgeld of 1920 belongs to the extraordinary wave of emergency municipal and provincial paper that flooded Austria in the years immediately following the collapse of the Habsburg monetary system. With the Vienna-based Austro-Hungarian Bank unable to keep small coinage in circulation, provincial authorities were legally permitted to issue their own fractional notes — a stopgap that generated hundreds of distinct issues within a few years.

Christoph Reisser's Söhne, a long-established Viennese commercial printer, handled a substantial volume of this provincial notgeld work. Their output was functional rather than elaborate, unlike the decorative collector-oriented series that some smaller Austrian municipalities produced simultaneously to exploit philatelic demand.

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