Katalog
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| Emittent | Stadtbank Glogau |
|---|---|
| Jahr | 1922 |
| Typ | Anmelden um Details zu sehen |
| Nennwert | Anmelden um Details zu sehen |
| Währung | Mark (1914-1924) |
| Material | Anmelden um Details zu sehen |
| Größe | Anmelden um Details zu sehen |
| Form | Anmelden um Details zu sehen |
| Druckerei | Anmelden um Details zu sehen |
| Designer | Anmelden um Details zu sehen |
| Stecher | Anmelden um Details zu sehen |
| Im Umlauf bis | Anmelden um Details zu sehen |
| Referenz(en) | Anmelden um Details zu sehen |
| Vorderseitenbeschreibung | Anmelden um Details zu sehen |
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| Vorderseitenlegende | DER HUNGERTURM IM SCHLOSS- HOF ZU GLOGAU. STADTBANK GLOGAU Zahle gegen diesen Scheck aus meinem Guthaben an den Inhaber 75 PFENNIG Glogau Konto E № 040882 FLEMMING – WISKOTT A. · G. GLOGAU |
| Rückseitenbeschreibung | The reverse is dominated by a large vignette of an open book rendered in blue and ochre tones, its pages filled with a Gothic-script historical poem in two columns recounting the fate of Glogau's councillors imprisoned and starved to death in 1488 under King Matthias of Hungary. The denomination 'FÜNFUNDSIEBZIG · PFENNIG' appears in bold letterpress at the top, while the designer's name 'HEINZ · SCHIESTL' is inscribed at the lower right of the book vignette, and a note crediting the Latin manuscript source held in the municipal museum runs along the lower border. |
| Rückseitenlegende | FÜNFUNDSIEBZIG · PFENNIG Lies, lieber Leser Wunder- sachen, Die oft kan̅ Neid und Ehrgeiz machen: Es kam ein Fürst nach dem an- dern an, Daraus sich letzt große Not entspann. In Schlesien, als Matthias, König in Ungarn, merket, daß Glogau er bald bela- gern ließ, Herzog Johan̅ ihm zum Verdrüß Die Ratsherrn ließ ins Gefängnis stürzen. Darin das Leben zu verkürzen. Er ließ ihnen geben weder Speis noch Trank, Die Hungersnot die Ratsherrn zwang. Sie muß- ten in kurzer Zeit verderben. Vor Hunger und Durst im Gefängnis sterben. Ihre Seelen der allmächtige Gott In sein Reich aufgenommen hat. Da tausend und vierhundert Jahr Achtzig und acht die Jahreszahl war. Wer dies liest der sprech: Der armen Ratsher̅n wollst dich, o Gott, erbarmen. HEINZ · SCHIESTL NACH EINER IM STÄDT. MUSEUM AUFBEWAHRTEN LATEIN. HANDSCHRIFT D. R. G. M. 795679 |
| Unterschrift(en) | Anmelden um Details zu sehen |
| Sicherheitsmerkmal | Anmelden um Details zu sehen |
| Beschreibung der Sicherheitsmerkmale | Anmelden um Details zu sehen |
| Varianten | Anmelden um Details zu sehen |
| Anmerkungen | Anmelden um Details zu sehen |