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1 Mark Weinhandlung Otto Seidel

Emittent Otto Seidel Weinhandlung, Schmölln
Jahr 1921
Typ Local banknote
Nennwert Anmelden um Details zu sehen
Währung Anmelden um Details zu sehen
Material Anmelden um Details zu sehen
Größe Anmelden um Details zu sehen
Form Anmelden um Details zu sehen
Druckerei Anmelden um Details zu sehen
Designer Anmelden um Details zu sehen
Stecher Anmelden um Details zu sehen
Im Umlauf bis Anmelden um Details zu sehen
Referenz(en) Anmelden um Details zu sehen
Vorderseitenbeschreibung Anmelden um Details zu sehen
Vorderseitenlegende Gut=Schein
Der Teufel nur nach Silber tracht'
Jch hab' Papier=geld mir gemacht
1 Mark
Und wechsle gerne diesen Schein
Auch gegen Reichsgeld bei mir ein.
Verfalltag: 1. Dezemb. 1921
Otto Seidel-SCHMÖLLN S/A
Rückseitenbeschreibung The reverse carries a bold, full-field vignette on an ochre ground rendered in a woodcut-inspired letterpress style. A red devil figure, horned and reptilian in form, crouches over a large silver coin bearing a stylised 'M' (Mark) monogram within a dotted beaded border, directly illustrating the verse on the obverse that alludes to the devil coveting silver while the issuer offers paper money.
Rückseitenlegende Anmelden um Details zu sehen
Unterschrift(en) Anmelden um Details zu sehen
Sicherheitsmerkmal Anmelden um Details zu sehen
Beschreibung der Sicherheitsmerkmale Anmelden um Details zu sehen
Varianten Anmelden um Details zu sehen
Anmerkungen

Schmölln's Otto Seidel wine merchant issued this 1 Mark Notgeld in 1921 as the hyperinflationary spiral was already well underway. Private traders, restaurants, and retailers across Thuringia issued their own emergency money during this period precisely because Reichsbank coin and low-denomination paper had effectively vanished from circulation — hoarded, melted, or simply inadequate against rising prices.

A wine merchant as currency issuer is not unusual for the period, but it is a sharp illustration of how completely the small-change crisis had broken down normal monetary infrastructure by 1921.

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